Grüne fordern Stopp der Zugstreichungen
Die Streichung von 12 Pendlerzügen ab 2028 ist nach Ansicht des grünen Kreisvorstandes ein Schlag ins Gesicht aller Bahnpendler aus dem südlichen Landkreis.

Für Annika Thöle und Ralf Schneider, Kreisvorsitzende der Grünen Aichach-Friedberg, sind diese Überlegungen der Bahn eine nicht hinnehmbare Verschlechterung im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region.
„Die Pendlerbewegungen gehen in beide Richtungen und dieser Austausch ist wichtig“, so Ralf Schneider.
Peter Holzner, Kissing, verweist auf den Zuzug im südlichen Landkreis in den letzten Jahrzehnten: „Für Viele war gerade auch die gute Bahnanbindung an die Arbeitsstelle in München, ein entscheidender Faktor“. Mobilität und der Wille zu pendeln wird am Arbeitsmarkt eingefordert, aber dazu muss es auch ein ausreichendes, kundenorientiertes Angebot geben, so die einhellige Meinung des Vorstandes. Das Rad zurückzudrehen, ist keine Lösung, meint Claudia Eser-Schuberth: „Noch mehr Staus auf der A8, deren Zubringerstraßen und Parkplatznot, sowie eine weitere Zuspitzung des Wohnungsmarktes in München, ist wohl das Letzte, was man sich wünschen kann“.
Die grünen Fraktionen in Kissing, Friedberg, Mering, sowie die Kreistagsfraktion, werden hierzu aktiv werden und in Zusammenarbeit mit den schwäbischen Landtagsabgeordneten der Grünen alle Möglichkeiten zum Erhalt des gesamten Zugangebots ergreifen.
C. Eser-Schuberth
für den Kreisvorstand Bündnis 90/Die Grünen Aichach-Friedberg